Montag, 17. März 2014

GEMEINSAMKEITEN



Ich will euch von einigen besonderen Tieren erzählen, die üblicherweise eher ein Opfer-Beute-Verhältnis pflegen. Dort, wo sonst klare Räuber-Jäger-Muster herrschen, kann unerwartet Mitgefühl das Miteinander prägen. Da gab es zum Beispiel einen kleinen grauhaarigen Hund, der blind und taub war. Er trottete durch die Gegend, manchmal drehte er sich im Kreis und änderte jedes Mal die Laufrichtung, wenn er mit einem Körperteil an einen Gegenstand in seiner Umgebung stieß. Dort, wo er lebte, gab es auch jede Menge Katzen und eine, eine grau-getigerte, hielt sich sehr oft in der Nähe des kleinen, gehandikapten Hundes auf. Es wäre ein Kinderspiel für sie gewesen, den kleinen Kerl zu ärgern und an der Nase herumzuführen. Sie tat allerdings etwas vollkommen anderes. Sie nahm Körperkontakt auf, indem sei an seiner Seite entlang streifte und ihn auf diese Weise in eine bestimmte Richtung dirigierte. Sie überschüttete ihn förmlich mit ihren Zärtlichkeiten und hatte offensichtlich ein Herz für ihn. Die beiden waren ein Herz und eine Seele und verbrachten die Tage miteinander.


Könnt ihr euch vorstellen, dass ein bengalischer Tiger und ein kleiner Hund die besten Freunde waren? Nein? Na, dann lest die folgende Begebenheit. Im Jahr 1806 berichteten die Besucher der kaiserlichen Menagerie in Schönbrunn über einen bengalischen Tiger: „(Er wird) normalerweise mit Schlachtfleisch gefüttert, aber wenn er seine Krankheit hat (eine Art Augenentzündung), gibt man ihm lebende Jungtiere, deren warmes Blut heilend wirkt. Vor ein paar Wochen warf man ihm einen jungen Metzgerhund hin. Als der Hund sich von seinem ersten Schrecken erholt hatte, näherte er sich dem Tiger und leckte ihm die Augen, was dem Tiger so wohl tat, dass er seine Gier nach frischem Fleisch vergaß und den Hund nicht nur verschonte, sondern ihn aus Dankbarkeit zärtlich liebkoste. Seit diesem Moment leben die Tiere zusammen, und der Tigert wartet stets, bis sein Gefährte sich an den besten Bissen gelabt hat, ehe er seine Nahrung anrührt.“
Wer hätte das gedacht?

Aber Tiere sind nicht immer nur mitfühlend und sanft unterwegs. Auch Aggressionen und Wut sind grundlegende Emotionen, die in unserem reich ihren gebührenden Platz haben. Normalerweise pflegen viele von uns bestimmte Rituale, um blutige Auseinandersetzungen zu verhindern, Affen zum Beispiel. Bei denen tötete eine Gruppe ein Mitglied des Stammes ohne erfindlichen Grund. Eine Affen-Schande, sage ich da nur. Nicht nur bei Wölfen gibt es im Rudel einen so genannten Sündenbock, um Frustrationen und Aggressionen abzubauen. De muss dann für alles, was nicht glatt läuft, herhalten. Nicht wahnsinnig beliebt, der Job, aber notwendig, um das Gefüge in Ordnung zu halten.

In Deutschland, in der Eifel, gibt es einen Wolfs-und Adlerpark, in dem ein Rudel Wölfe lebt. Die ehemalige „Alpha“-Wölfin, die als einziges weibliches Tier im Rudel Nachwuchs bekommt und mit ihrem Gefährten, dem „Alpha“-Wolf das Rudel anführt, hat mittlerweile die Position der „Gamma“-Wölfin eingenommen. Neben ihrem Kindergärtnerinnen-Job bezieht sie jede Menge Prügel. So kann es gehen – vom Top-Wolf zum Under-dog.
Bei Herdentieren gibt es genau festgelegte Rangordnungen, die dazu dienen, die meisten Konfliktsituationen zu lösen. Sperrt man Herdentiere, wie Rinder, ab einer gewissen Größe in einen Pferch, greifen die dominanten Bullen ohne Unterlass die jungen und schwachen Tiere an. Wenn solche Tiere eingesperrt werden, haben sie keinerlei Möglichkeiten, eine gesunde Rangfolge herzustellen, die ein friedliches Zusammenleben gewährleistet und die Balance gerät außer Kontrolle.

Auch bei euch gerät so manches aus der Balance, wenn ihr eure Gefühle nicht wahrnehmt und sie nicht in dem Augenblick ausdrückt, in dem sie entstehen. Manchmal lächelt ihr und habt dabei die Faust in der Hosentasche geballt. Oft seid ihr so nett, sagt ja, obwohl ihr nein meint und verheddert euch im Gefühls-Chaos. Das ist ziemlich verwirrend, finde ich. Aber wahrscheinlich ist es das für euch auch, nicht wahr? Alles wäre sehr viel einfacher, wenn ihr eure Emotionen sofort ausdrücken würdet. Lacht, wenn ihr euch freut, weint, wenn ihr traurig seid und sagt, wenn etwas euch geärgert hat.

Aber es gibt noch etwas sehr Wichtiges, was euch eure Emotionen mitteilen; ihr könnt an ihnen erkennen, wie sehr ihr in Harmonie mit euch selbst seid. Sie sind ein zuverlässiges Instrument. Nehmt mal an, es geht euch richtig schlecht – ihr hockt die ganze Zeit in eurer Hütte, habt keine Arbeit, die Freunde haben schon lange nichts mehr von sich hören lassen, und der Fernseher ist die einzige Möglichkeit für euch, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Ziemlich trostlos, oder? Bei euch nennt man einen solchen Zustand auch Depression – da bewegt sich wirklich rein gar nichts mehr in euch. Ihr habt aufgegeben und die Hoffnung scheint so unerreichbar wie ein Dinner mit George Clooney. Du bist wirklich am untersten Ende der Gefühls-Skala angekommen. Hört sich schlimm an, ist aber in anderer Hinsicht eine gute Nachricht – weiter nach unten geht es nicht mehr.

Alles Liebe
Nicole & Quissy

Freitag, 7. März 2014

AUCH TIERE HABEN GEFÜHLE



Natürlich haben Tiere auch Gefühle, was dachtest du denn? Schaut uns an, wie wir unsere Emotionen ausdrücken. Freude, Trauer und auch Wut drücken wir in dem Moment aus, in dem wir sie empfinden. Da gibt es kein Haltbarkeitsdatum. Von uns könnt ihr noch etwas lernen – denn ihr habt immer noch etwas Tierhaftes in euch. Egal, wie sehr ihr auch versucht, euch von uns zu distanzieren. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es gewisse Ähnlichkeiten zwischen den akustischen Signalen von Tieren in der Paarungszeit und menschlichem „Liebesgeflüster“ gibt. Lustig, oder? Ende Januar, Anfang Februar, wenn die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden, beginnen Vögel aus voller Brust ihre Lieder zu schmettern. Und warum machen sie das, nachdem sie eine ganze Weile nichts von sich haben hören lassen? Es ist der Beginn der Paarungszeit, Weibchen werden stimmlich umworben, schließlich reicht ein schickes Gefieder nicht immer aus. Andere Vögel-Jungs strotzen in einem leuchtenden Rot hier, etwas Schwarz da und ein wenig Schimmerndes dort. Und kennen wir nicht alle die Troubadoure, die versuchen mit ihrer Musik das Herz der Angebeteten zu erobern? Welche Frau könnte schon einem so emotionalen Liebeswerben widerstehen?

Und nicht nur ihr Menschen lacht. Orang-Utans grinsen, prusten und biegen sich vor Lachen, wenn sie sich einen Spaß auf Kosten anderer erlaubt haben. Nicht erst seit meiner Geschichte mit der Rutsche wisst ihr wahrscheinlich auch, dass Hunde Spaß haben und herzhaft lachen können. Habt ihr schon einmal ein Pferd lachen gehört? So ein Wiehern kann ziemlich ansteckend sein – im Nu lacht die ganze Pferdebande!
Manche eurer Wissenschaftler bestreiten die Existenz der Mutterliebe bei uns Tieren. Sie sollten mal Tiermütter im Umgang mit ihren Jungen beobachten, dann würden sie etwas anderes wahrnehmen. Bei Tieren, die in Herden oder Gemeinschaften leben, wie zum Beispiel den Kühen, existieren bestimmte soziale Strukturen und emotionale Bindungen, die ein harmonisches Zusammenleben gewährleisten. In einer englischen Zeitung, dem World Farming Newsletter, wurde von einer englischen Jung Kuh, die Blacky hieß, berichtet. Sie brach kurzerhand aus dem Bauernhof aus, an den sie gerade verkauft worden war, um zu ihrem Kalb zurückzulaufen, das sich an einem für sie vollkommen fremden Ort befand. Die junge Mutter sprang über eine Hecke, nachdem man sie auf die Weide geführt hatte, und verschwand. Am nächsten Morgen fand man Blacky zehn Kilometer entfernt bei ihrem Kalb, das zufrieden an ihrem Euter saugte.

Alles Liebe
Nicole & Quissy

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Donnerstag, 6. März 2014

DER DACKEL, DER LACHTE TEIL II



Beschwingt von unserem Abenteuer dackelte ich zur blauen Eisenrutsche, um endlich zu rutschen. Kleingeister, die denken, dass man mich die vielen Stufen hoch tragen musste. Selbst ist der Dackel – ganz alleine kletterte ich die vielen Stufen hinauf. Die Nummer war absolut zirkusreif! Ganz oben (nur, dass wir uns nicht missverstehen, wir reden hier wirklich von einer riesigen Rutsche) angelangt, setzte ich mich auf meinen Hintern, streckte die Vorderläufe nach vorne, stieß mich mit den Hinterbeinen ab und – rutschte los. Ha, ein Dackel der mit fliegenden Ohren die Rutsche auf allen Vieren runter rutscht und – lacht! Und gleich danach sauste Nicole hinter mir her – mit dem Kopf zuerst, versteht sich! Ihr hättet uns sehen sollen, es war das reinste Vergnügen – was für ein Spektakel.

Und all die Menschen, die ihren Augen nicht trauten, als sie mich auf der Rutsche sahen. Es gab nichts, was mir einen solchen Riesenspass machte wie das Rutschen. Es gab mir ein vollkommenes Gefühl von Freiheit, indem ich über mich hinaus wuchs und tat, worauf ich mich am meisten freute. Fast wie Fliegen! Vielleicht noch Eis essen – Schokolade oder Vanille waren meine Lieblingssorten. Was für ein tolles Hundeleben. Den lieben langen Tag rumlaufen und Abenteuer wie dieses erleben.
Das kleine Mädchen und ich waren ein Herz und eine Seele, verstanden uns wortlos. Wenn sie, was manchmal vorkam, traurig war und weinte, tröstete ich sie mit meinen Schlappohren, mit denen sie sich die Tränen abwischte. Wir schliefen gemeinsam in einem Bett, sie oben und ich unten an ihren Füssen. Ich liebte es, mich an ihrem Körper zu kuscheln und ihre Nähe und Wärme zu spüren. Für sie war es genauso.
Sie hütete mich wie ihren Augapfel, trug mich jedes Mal, wenn wir die Wohnung verließen, die drei Etagen auf ihren Armen herunter, damit ich keine Dackellähmung bekam. Wo sie war, war auch ich, wenn es die Umstände erlaubten. Ein Mal hat sie mich sogar mit in ihre Schule genommen, als Haustiere im Unterricht durchgenommen wurden. Die anderen Kinder freuten sich riesig, mich kennen zu lernen und streichelten mich unentwegt. Mir hat am meisten Spaß gemacht, mit ihnen in der großen Pause auf dem Schulhof rumzurennen. Ansonsten wartete ich jeden Tag sehnsüchtig darauf, dass Nicole aus der Schule nach Hause kam, um mit mir durch die Gegend zu streifen, oder einfach nur zu spielen. Sie fühlte sich sicher und geborgen mit mir. Der große Bruder war oft gemein und liebte es, seine kleine ahnungslose Schwester fast zu Tode zu erschrecken. Mit einem Knurren machte ich unmissverständlich klar, was ich von der Sache hielt und manchmal hörte er auch auf mit dem Unfug. Überhaupt konnte ich zur Riesenbestie mutieren, wenn jemand meinem Schützling unaufgefordert zu nahe kam. Dann war Schluss mit dem freundlichen Dackel von nebenan. Legt euch niemals mit einem wütenden Dackel an, ich sag´s euch!

Alles Liebe
Nicole & Quissy

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Mittwoch, 26. Februar 2014

DER DACKEL, DER LACHTE TEIL I



Heute würde ein guter Tag werden, das sagte mir meine feine Dackel-Nase, und glaubt mir, es liegt in meinem Blut, eine gute Chance zu wittern. Obwohl es schon Frühling war, ließen die Temperaturen zu wünschen übrig. Aber vom Wetter haben wir uns ja noch nie aufhalten lassen, meine kleine zehnjährige Freundin Nicole und ich. Entzückt, über die Möglichkeit, herum zu stromern, machten wir uns aus dem Staub, es gab ohnehin niemanden, der unser Fehlen bemerken würde. Warum also nicht ein bisschen Spaß im Volksgarten haben, in alten Ruinen rumschnüffeln, auf verlassenen Forts rumklettern (gut, dafür war meine kleine Freundin zuständig – ich hielt Wache) und wenn nichts dazwischen kam, würden wir zum krönenden Abschluss gemeinsam auf den Spielplatz gehen. Wir waren einfach ein unschlagbar gutes Team, wenn es darum ging, Abenteuer zu erleben. Also schlenderten wir ganz gemütlich in Richtung Park, während mir Nicole erzählte, was sie sich diesmal vorgenommen hatte. „Weißt du, Quissy, ich möchte heute in das alte Verließ unten am See und herausfinden, wohin die unterschiedlichen Gänge führen.“ Sie erinnerte mich manchmal mehr an eine streunende Katze als an ein Menschenkind, aber diesmal hatte ich ein bisschen Angst, weil es dort unten dunkel und geheimnisvoll war. Gleichzeitig genoss sie aber auch das Kribbeln, etwas Verbotenes zu tun und dabei vielleicht ein Geheimnis zu entdecken. Eine Taschenlampe würde ihr helfen, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Für mich war das kein Problem, schließlich lag es mir im Blut, durch dunkle, enge Gänge zu kriechen.
 

Der Park war nicht weit von unserer Wohnung entfernt. Zielstrebig nahmen wir Kurs auf den kleinen See, der mitten im Park lag, denn dort war der Eingang des unterschiedlichen Tunnels. Nicky, das war ihr Spitzname, versicherte sich, dass niemand beobachtete, wie wir die feuchten Treppen hinab stiegen, denn schließlich hatte sie keine Lust, unbequeme Fragen zu beantworten. Erwachsene haben wenig übrig für herumstreunende Kinder und Hunde, schließlich sind beide unberechenbar. Ein letzter prüfender Blick und wir verschwanden im Dunkel des Eingangs. Ich lief voran und wir blieben in engen Kontakt. Wohin würde uns dieser Gang führen? Nach einigen Metern wurde es Nicky ziemlich unheimlich, sie nahm all die Dinge wahr, die hier vor Ewigkeiten geschehen waren und musste sich zusammen reißen, nicht wieder zurück zum Eingang zu rennen. Ich dagegen fühlte mich pudelwohl (ähm?), blieb mit meiner Nase dicht am Boden und führte uns immer weiter voran, während sich meine Freundin auf meinem Spürsinn verließ. Kaum merklich stieg der Weg an, als wir in der Entfernung etwas Helles schimmern sehen konnten. Der Ausgang war nicht mehr weit entfernt. Wir hatten es bald geschafft. Aufgeregt erhöhten wir unser Tempo und erreichten schließlich atemlos das Ende des Tunnels. Um uns herum waren Mauern. Licht fiel durch zwei Fenster auf uns herab. Jetzt war uns klar, worin wir uns befanden. Wir standen in einem Turm, wahrscheinlich gehörte er zu dem alten Fort, das oberhalb des Sees am Eingang des Parks lag. Und genau so war es auch. Stolz und erleichtert fiel mir meine kleine Freundin um den kurzen Hals und rief begeistert aus: „Oh Quissy, wir haben es tatsächlich geschafft und entdeckt, wohin dieser Tunnel führt, ist das nicht toll“ Als Antwort leckte ich ihr den Hals ab und wedelte so heftig ich nur konnte mit meinem Schwanz. Jetzt hatten wir uns aber eine Belohnung verdient. Immer noch aufgeregt liefen wir gemeinsam den Hang zum See hinunter, geradewegs zu unserem Lieblings-Spielplatz mit der Riesenrutsche.

Alles Liebe,
Nicole & Quissy

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Montag, 17. Februar 2014

SPIELEND DIE WELT ENTDECKEN



Nehmen wir doch mal den kleinen Sohn Quint von meiner Freundin Nicole. Quint hatte die Angewohnheit, die beiden jungen Katzen zu fangen, die seit ein paar Wochen mit der Familie lebten. Als seine Mutter das mitbekam, reagierte sie ungehalten („Die armen Katzen…“) und versuchte ihm klar zu machen, dass er die Katzen nicht jagen soll, weil sie sonst Angst bekämen. Es dauerte nicht lange, und er lag wieder auf der Lauer, um die Katzen zu fangen. Diesmal probierte Nicole eine andere Strategie und hielt sich (kluges Mädchen!) zurück, um Quint und die Katzen im Stillen zu beobachten. Dabei konnte sie etwas sehr Interessantes feststellen. Quint bewegte und verhielt sich wie eine Katze, er lief auf allen Vieren, legte sich hinter der Türe auf die Lauer und konnte sehr geduldig warten, bis das gewünschte Opfer um die Ecke bog. Dann stürzte er sich auf die Katze und jagte sie quer durchs Haus. Er meinte dann zur Mutter, er würde die Katzen trainieren. Und in der Tat, genau das tat er. Allerdings sahen es die Katzen ähnlich und erteilten ihm so einige äußerst schmerzhafte Lektionen in „Krallen-Kunde“. Aber das tat der Spiel-Freude keinen Abbruch, im Gegenteil. Natürlich versuchte der kleine Kerl, immer geschickter zu werden, um die Katzen zu überlisten, allerdings mit mäßigem Erfolg. Spaß muss sein! Und wenn´s nur für die Katz ist. Aber auch für Quint sprang eine wichtige Erkenntnis bei dem Spiel heraus. Wenn es, wie manche sagen, mehrere Leben gebe und er die Möglichkeit hätte zu wählen, würde er gerne in einem der nächsten möglichen Leben eine Katze sein – Ein Mensch zu sein, sei so anstrengend!

Wenn ihr mal wahre Spiel-Profis unter den Tieren kennen lernen wollt, dann besucht die Fischotter im Zoo. Die machen den ganzen Tag nichts anderes als spielen und fressen, auch nicht schlecht. Da wird rund um die Uhr mit der Familie Fangen gespielt und dabei die Technik verfeinert. In Skandinavien gibt es Raben, die Kolkraben, die sich einen Spaß daraus machen, Dächer runter zu rutschen!
 
Wann habt ihr das letzte Mal gespielt und Spaß gehabt? Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie viel Spaß ich mit meiner Freundin hatte, wenn wir um die Häuser zogen und den nahe gelegenen Park unsicher machten.

Alles Liebe

Nicole & Quissy

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